Seit dem Start des Dienstes wird image.canon von vielen Canon-Nutzern weltweit verwendet.
In Anwendungstipps Vol.10 bieten wir als Special-Content ein Interview mit dem Werbefotografen Masato Ukumori, der erklärt, wie image.canon an professionellen Shooting-Sets eingesetzt wird.
Starke Visuals durch Teamwork gestalten
Unsere Arbeit besteht nicht nur darin, schöne Fotos zu machen – entscheidend ist, dass sie die Qualität erreichen, die der Kunde für Werbemittel erwartet.
Dafür müssen wir das Konzept verstehen: was das Foto ausdrücken soll und wie es in der Anzeige eingesetzt wird; das gelingt nicht allein mit Aufnahmetechnik.
Regie, Design, Koordination, Styling und – bei Model-Shootings – Hair & Make-up sowie Retusche, die die Bilder finalisiert… viele Spezialistinnen und Spezialisten teilen das Werbekonzept und arbeiten bei jedem Shooting eng zusammen.
Werbefotografie aus der Studioarbeit von Herrn Ugumori
Die Aufnahmeumgebung passend zur Situation aufbauen
Im Studio ist Tethered Shooting – Bilder in Echtzeit prüfen und gleichzeitig Daten einlesen – längst Standard. On Location dagegen wird nicht selten mit minimaler Ausrüstung und kleinem Team gearbeitet. Draußen, wo Wetter und Licht sich ständig ändern, sind schnelle Entscheidungen entscheidend – und ebenso clevere Wege, Informationen im Team zu teilen.
Anfangs nutzte ich image.canon als drittes Backup-Ziel, um die Redundanz meiner Daten zu erhöhen. Seit es die Auto-Sortierfunktion gibt, setze ich es außerdem als unkomplizierte Vorschau-Möglichkeit für alle Beteiligten ein.
Daten hochladen, um auf Nummer sicher zu gehen, und zugleich die sortierten Dateien übertragen zu können, ist wirklich zwei Fliegen mit einer Klappe. Unscharfe Aufnahmen oder Fotos mit geschlossenen Augen aussortieren und nur leichte JPEGs zur Vorschau bereitzustellen, steigert die Effizienz enorm—besonders bei Auslandsshootings, wo diese Sicherheit noch mehr zählt.
Nach dem Shooting werden die RAW-Daten entwickelt und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, um das Bild als Werbefoto fertigzustellen. Dieser Prozess ist Studioarbeit mit einer Retusche, und mit image.canon fühlt sich der Workflow vom Location-Shooting bis zum finalen Ergebnis spürbar reibungsloser an.
Ich finde, auch für ganz normale Kameranutzer lohnt es sich, die Auto-Sortierfunktion von image.canon auszuprobieren. Mit verschiedenen Kategorien zur Auswahl und der Möglichkeit, nach der Bildqualität zu sortieren, erweitert sie die Art und Weise, wie man Fotografie genießen kann.
Masato Ugumori
Geboren 1983 in Osaka
Abschluss im Fach Fotografie am Visual Arts College
Seit 2007 mit Sitz in Tokio tätig, hauptsächlich im Bereich Stilllebenfotografie für Werbung, Kataloge und Web